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Teufelsdreck

ist als Gewürz heute kaum noch bekannt. In römischer Zeit jedoch wurde er oft und viel genutzt. Die Römer nutzten damals eine dem Teufelsdreck verwandte Pflanze namens "Laser", die in den afrikanischen Steppen wuchs. Sie wurde so reichlich gehandelt, daß sie bereits zu Römerzeiten ausstarb und daraufhin vom minder wertvollen Teufelsdreck aus Vorderasien ersetzt wurde. Mit Teufelsdreck sollte man vorsichtig umgehen, ein Hauch zuviel kann schon alles verderben. Er riecht nach Knoblauch und macht Appetit. In seiner Heimat wird er noch heute zum Würzen von Schafsfleisch verwendet.

Upama

1 Tasse Grieß (z.B. Polenta) in einer Pfanne rösten und beiseite stellen. Dann etwas Öl in einer weiteren Pfanne erhitzen und je eine Msp Teufelsdreck, Chilli und Pfeffer, je 1/2 TL Kreuzkümmel, Ingwer, schwarze Senfkörner und 1 TL Kurkuma hinein geben und stark erhitzen. Gib dann gewaschen und kleingeschnitten 4 Tomaten, 6 Kartoffeln und je nach belieben Erbsen und Möhren hinzu und laß alles unter rühren weiterbruzzeln. Dann den Grieß untermischen und 1-2 min ganz schnell weiter rühren. Gib dann etwas Wasser dazu, damit eine leichte Flüssigkeit entsteht. Alles 5-10 min köcheln lassen. 1 Handvoll Cashewkerne unterheben. Wenn das Upama eingekocht und wieder trocken ist mit neutralem Joghurt servieren.