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Meerrettich

Die alten Slawen nannten die scharfe beißende Meerrettichwurzel Kren. Und Tabernaemontanus berichtete im 16. Jhd.: "Die Teutschen pflegen die Wurzeln bey dem Fleische zu kochen, brauchens auch mit Essig angemacht zu einer Salsen zum Fleisch, denn es bringt Lust zum Essen." Durch jahrhundertelange Züchtung wurde die dünne holzige Wurzel immer fleischiger. Heute unterscheidet man 2 Arten: Eine mit rauher Schale und leicht bläulicher Farbe, die sehr scharf ist, und eine mit glatter Schale und schneeweißem, milden etwas süßlich schmeckendem Wurzelfleisch. Feingeriebener Meerrettich mit Apfel und Soße vermischt reicht man zu Karpfen, kaltem Braten und Würsten. Rindfleisch oder Rippchen mit Klößen und Meerrettichsoße gehört zu den klassischen deutschen Gerichten.

Sahnemeerrettich

Geriebenen Meerrettich sofort mit etwas Zitronensaft verrühren. 1 Tasse Sahne mit 1 Msp Salz steifschlagen und unter den Meerrettich ziehen.

Scharfe Sache

Diesen Sahnenmeerrettich gemeinsam mit Senf ganz dick auf ein kaltes Stück Fleisch streichen. Mit sauren Gurken und Paprikastreifen garnieren.