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Kreuzkümmel

Er ist wohl die Urform unseres hier eingeschleppten Wiesenkümmels. Bereits in der Antike wurde er in Vorderasien und Südosteuropa kultiviert und an die griechischen und römischen Tafeln geliefert, bis er auch in Nordafrika und im Mittelmeerraum heimisch wurde. Besonders der ägyptische Kreuzkümmel ist wegen seiner Qualität bekannt. Auch Hildegard von Bingen empfiehlt diesen aromatischen süßen Kümmel zu gekochtem oder gebratenem Käse. Man kann ihn zusammen mit Cayennepfeffer für Hackfleisch verwenden. Da er oft in Currymischungen enthalten ist, kann man ihn auch zu allen typischen Currygerichten nutzen.

Kürbiscurry mit gewürztem Reis

Gib 200g Naturreis und 50g Wildreis mit einem Lorbeerblatt, etwas Salz einer etwa 4cm langen Zimtstange und einer entkernten Pfefferschote in einem Topf mit Wasser und koche den Reis in 30 min weich. Würfle in der Zwischenzeit etwa 700g Kürbis und 1-2 Kartoffeln. Putze und wasche ein Bund Lauchzwiebeln, die du in fingerdicke Stücke schneidest. Nun mische deine eigene Currymischung aus 1 EL Kurkuma, 1 EL Kreuzkümmel, 1 TL Coriander, 1 TL Zimt, 1/4 TL Macis. Gib nun 4 EL Öl in einen großen Topf und brate bei mittlerer Hitze in dem Öl 2 Kardamomkapseln und 1 Gewürznelke an. Wenn die Gewürze intensiv duften gib die Kürbis-, Kartoffel- und Lauchstücken dazu und stäube die Gewürzmischung darüber. Keine Angst wenn es viel ist und anschließend im Topf nach 2min anbraten wie Schlamm aussieht - es ist lecker so! Gib noch etwas Wasser dazu und würze nach Geschmack mit Salz und Cayennepfeffer nach. Nocheinmal aufkochen lassen und dann in 15 min bei schwacher Hitze weich garen. Gieß den Reis ab

und fische die Zimtstange, das Lorbeerblatt und die Pfefferschote wieder heraus. Serviere ihn zusammen mit dem Kürbiscurry, auf das du noch etwas Creme fraiche geben kannst.