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Knoblauch

Dieses schärfste aller Lauchgewächse stammt aus den Steppen Innerasiens. Bereits vor 5000 Jahren war es den Menschen zwischen Nil und Ganges unentbehrlich als wichtiges Nahrungsmittel. Er war die Kost des einfachen Volkes -nur Plebejer rochen nach Knoblauch, denn die Patrizier hatten Fleisch auf ihren Broten statt einer Zwiebel. Auf den Bauernmärkten in Süd- und Osteuropa hängen überall die weißen Zöpfe der Knoblauchzwiebeln und die französische Küche verdankt dieser geruchsintensiven Zwiebel ihren Weltruf! Doch der Umgang mit Knoblauch will gelernt sein! Oft reicht nur ein Hauch, z.B. wenn man für einen Salat nur die Schüssel mit einer Zehe einreibt. Knoblauch macht vorallem Hammel- & Schweinebraten schamckhaft, auch Kartoffel- & Gemüsesuppen, Räucherfisch und alle südländischen Gerichte.
Wir benutzen Knoblauch oft & viel. Besonders beliebt ist die Knoblauchparty, bei der der Knoblauch gleich knollenweise vertilgt wird. Wenn dann alle einen besonders intensiven Geruch verströmen geht's im öffentlichen Verkehrsmittel in die nächste Disco. Vorteil: immer Platz beim Tanzen, kostenloses TicTac an der Bar und einen Mordsspaß!

Knoblauchsuppe

Den Topfboden mit Öl bedecken und darin 10 feingehackte Knoblauchzehen mit 1EL Paprikapulver 3-4 min dünsten. Derweil 4 Scheiben Weißbrot würfeln und in Butter rösten. Die gerösteten Brotwürfel und 1l Fleischbrühe in den Topf mit den Knoblauchzehen geben. Die Suppe mit Salz und Thymian würzen und kurz aufkochen lassen. Zum Schluß noch 4 verquirlte Eier unterziehen und servieren.