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Fenchel

Schon in antiker Zeit schrieb Galenos, ein Arzt aus Pergamon: "Der Fenchel wächst wild, wird aber auch angesät, und nicht bloß als Gewürz, sondern auch als Speiße genutzt, zu welchem Zwecke man die Pflanze für`s ganze Jahr in Esig legt." Und der Römer Columella aus Spanien kannte den Fenchelsamen zum Einmachen von Oliven. Wegen seines anisähnlichen Duftes & Geschmacks nimmt man Fenchel am Liebsten zu Kompott, aber auch zu Kraut & Rüben und zum Einlegen von Gurken & Möhren. In Italien würzt man damit Käse, bei uns Brot.

Schwedisches Julbrot

1/2 Würfel Hefe in 1/4l lauwarmer Milch auflösen und mit 420g Mehl, 1TL Salz, 1 1/2TL Fenchelpulver, 40g Weizen- oder Haferkleie und 125g Quark in einer Schüssel zu einem glatten Teig verkneten, bis er sich vom Schüsselrand löst. Dann auf dem Tisch nochmals gut durchkneten und zu einem etwa 25 x 35 cm großen Dreieck formen, das den Julbaum darstellen soll. Den "Tannenbaum" auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit einem Messer in weitere viele kleine Dreiecke einschneiden. Zugedeckt etwa 40 min gehen lassen. Während der Backofen auf 225°C vorheizt, wird das Brot mit einem verquirlten Ei oder etwas Milch bestrichen und mit Mohn, Kleie oder Sesam bestreut. Dann wird das Brot auf der untersten Schiene 25min gebacken. Das Brot ist durchgebacken, wenn kein Teig mehr an einer hineingestochenen Nadel haften bleibt.