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Brunnenkresse

Napoleon liebte Brunnenkresse. Um den Winter über Salat zu haben, ließ er sie an den frostfreien Quellen von Nimes anbauen. So hatten es schon lange vor ihm die Römer getan und in der Zwischenzeit die Klosterbrüder verschiedener Mönchsorden. Die Blätter haben einen würzig-scharfen Geschmack ähnlich wie Rettich, mit viel Vitamin A und Jod. Man kann es überall im Frühjahr an sauberen Bächen und Quellen finden. Doch sollte man die Blätter vor der Blüte sammeln, sonst schmecken sie mehr bitter-scharf. Mit den grobgehackten Blättern kann man leckere Salate, Suppen, Quark & Bratkartoffeln zubereiten oder es direkt auf's Brot streuen. Im Mittelalter benutzte man getrocknete & gemahlene Brunnenkresse als Niespulver.

Brunnenkresse-Topfen

Verrühre 500g Quark mit 1/4l sauerer Sahne. Dazu gebe 1 kleine gehackte Zwiebel, 1TL Senf, etwas Salz, Pfeffer & Zucker und zum Schluß 3-4 EL feingehackte Brunnenkresse. Alles gut miteinander verrühren und auf's frische Schwarzbrot geben - lecker!