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Bohnenkraut

Schon seit dem frühesten Mittelalter wird Bohnenkraut in den einheimischen Gärten angebaut. Es macht Speißen wohlschmeckend und bekömmlich. Die Blätter und Stengel werden frisch und getrocknet verwendet, riechen aromatisch und schmecken scharf pfefferartig. Daher wird es auch Pfefferkraut genannt. Sein Name Bohnenkraut sagt aus, daß weiße Bohnen damit gewürzt werden, auch andere Hülsenfrüchte wie Linsen und Erbsen. Man sollte Bohnenkraut sparsam verwenden, sein Aroma übertönt sonst alles andere. Auch sollte man es nicht länger als 10 min mitkochen, da die Stengel sonst ihre Bitterstoffe freigeben. Man kann es aber auch zu grünen oder gemischten Salaten verwenden und Kartoffelpuffer bekommen mit einer Prise Bohnenkraut den letzten Pfiff.

Wikinger - Bohnentopf

200g weiße Bohnen über nacht einweichen lassen & am nächsten Tag im Einweichwasser gar kochen, sie sollten dabei nicht zerfallen. Dann die weißen Bohnen mit grünen Bohnen immer im Wechsel in einen gefetteten Topf schichten und jede Schicht mit Bohnenkraut, Petersilie und Pfeffer würzen. Oben auf kommen dünne Scheiben von Kaßlerfleisch. Alles mit dem Bohnenkochwasser auffüllen und auf kleiner Flamme noch 40 min dünsten.