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Blaumohn

Der Mohn zählt zu den ältesten Würz- und Arzneipflanzen der Welt. Seine Geschichte reicht bis in die Bronzezeit zurück. Im Altertum baute man den Mohn zur Ölgewinnung an. Doch bereits die Griechen hatten die schmerzstillende Wirkung des getrockneten Saftes der Mohnkapsel entdeckt - das Opium. So schreibt Dioskurides "Die Abkochung der Blätter und Köpfe des Mohns macht schläfrig, beschwichtigt Schmerzen und bringt den Schlaf". Selbst in Homers "Odyssee" wird von kräuterkundigen Hexen berichtet, die es verstanden, einen betäubenden, alle Erinnerungen auslöschenden Trank zu brauen. So heißt der lateinische Name Papaver somniferum "schlafbringender Kinderbrei". Die Mohnsamen enthalten jedoch praktisch keine narkotisch wirkenden Stoffe. Die fast geruchlosen Samen entfalten ihren nußähnlichen Geschmack erst beim Backen, weshalb sie als aromatische Zutat zu Gebäck, Kuchenfüllungen und Süßspeisen verwendet werden.

Mohnstangen

Bevor ihr anfangt, heizt den Ofen schon mal auf 225 C° vor. Dann vermischt in einer Schüssel 275g Mehl mit 1/2 EL Zucker und 2 TL Backpulver, gebt noch 50g weiche Butter und 150ml Milch dazu und verknetet alles zu einem Teig. Der wird dann zu langen, dünnen Stangen geformt und auf das mit Backpapier belegte Backblech gelegt. Dort werden sie mit Eigelb bestrichen und mit Mohnsamen bestreut. Nun kann man die Stangen Blech um Blech auf der mittleren Schiene etwa 14 min backen. Gleich nach dem Backen schmecken sie am besten.