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Anis

Anis ist bereits seit tausenden von Jahren eines der beliebtesten Gewürze, denn es kann so einiges versüßen. Schon die Erbauer der Pyramiden aßen in ihren Arbeitspausen Anisbrot. Der Anis kommt aus den südlichen Mittelmeerländern, seit dem Mittelalter wächst er aber auch in einheimischen Gärten. Die süßlich duftenden aromatischen Anisfrüchte gehören zum traditionellen Weihnachtsgebäck, man süßt damit Rotkohl, Karotten & Kürbis, Apfel- & Pflaumenmus, Grog & Punsch. Selbst der Fleischer gibt etwas Anis in seine Dauerwürste.

Anisbrot

1/2 Würfel frische Hefe
200 ml lauwarme Milch
450g Mehl
125g Quark
je 1/2 TL Salz & Quark
1 TL zerstoßene Anissamen
1 Ei

Löße die Hefe in etwas Milch und gib sie zusammen mit der restlichen Milch, dem Quark, Salz & Zucker, dem Mehl und den Anissamen in eine Schüssel und verarbeite alles zu einem geschmeidigen Teig, der dann eine halbe Stunde an einem warmen Ort ruhen sollte. Danach knete den Teig nochmals kräftig durch und forme ein längliches Brot daraus, daß du auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzt & mit einem Messer 2x diagonal einschneidest. Laß es nocheinmal abgedeckt eine halbe Stunde ruhen. Heize inzwischen deinen Backofen auf 200°C vor. Bestreiche das Brot vor dem Backen noch mit dem verquirlten Ei ein & streue noch einige Anissamen darüber. Dann backe das Brot auf der untersten Schiene 30 min lang. Das Brot ist durchgebacken, wenn kein Teig mehr an einer langen Nadel kleben bleibt, die du ins Brot steckst.