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Bilsenkrautbier

Zutaten: Zubereitung:

Zuerst werden 40 g getrocknetes, zerkleinertes Bilsenkraut und der gagel mit einem Liter Wasser ausgekocht (zwecks der erforderlichen Sterilität). Das Bilsenkraut verbleibt im Wasser, bis alles abgekühlt ist.
Das Braugefäß (Kunststoffeimer) muß mit kochendem Wasser sterilisiert werden. Zuerst wird das verflüssigte Malz in das Braugefäß gegeben; dazu 2 Liter heißes Wasser und der Honig. Nachdem alles verrührt ist, wird der Bilsenkrautsud samt dem Kraut (und Gagel) hinzugefügt. Nachdem nochmals alles gut verrührt wurde, wird mit kaltem Wasser auf ca. 25 Liter aufgefüllt. Zum Abschluß wird die Hefe auf der Lösung verteilt.
Das angesetzte Gebräu muß wegen der obergärigen Hefe an einem warmen Ort (20°-25°C) verbleiben.
Weiter verfährt man genau wie beim Rezept für das Alraunenbier.

aus Rätsch "UrBock - Jenseits von Hopfen und Malz"

Ein Bierbrauer hat uns folgenden
Hinweiss zu dem Rezept zukommen lassen:

Bei der Beschreibung muß es sich um das Extraktbrauverfahren handeln, da das Einmaischen und alle anderen Vorgänge nicht beschrieben wurden.
Auserdem würde man mit der Malz und Honig Menge gerade mal eine Stammwürze (Zuckergehalt in Gramm je Liter) und auf einen Alkoholgehalt von ca. 1,5 bis 2,0 Vol. % kommen.

Gerstenmalzextrakt wäre das richtige! Einfach in der Handhabung, hat allerdings nicht mehr viel mit Brauen zutun. Dafür kann auch bei Ungeübten nicht viel schief gehen. Eine gute und schnelle Bezugsquelle via Internet ist http://selbstbrauen.de/index.php , ich kaufe dort immer meinen Braubedarf ein.

Noch was zur Bilsenkraut- und Biermengen, die Bilsenkrautmenge ist an der Hopfenmenge, die man normal für diese Biermenge nimmt angelehnt. Sie ist also sehr hoch. Bei dieser Dosierung ist es nicht anzuraten mehr als 1,5 Liter davon zu trinken und ausserdem sollte man größere Mengen süße Getränke zum Nachtrinken bereit halten und vor allem nicht alleine trinken. Die Wirkung des Bilsenkraut beruht auf den Alkaloiden Scopolamin und Hyoscyamin. Hyoscyamin ist sehr wirksam (mehr dazu auf http://www.psychosezentrum.de/).