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Alraunenbier

Zutaten: Zubereitung:

Zuerst werden 50 g getrocknete, zerkleinerte Alraunenwurzel und die Zimtstangen mit einem Liter Wasser ausgekocht (zwecks der erforderlichen Sterilität). Die Wurzelstücke verbleiben im Wasser, bis alles abgekühlt ist.
Das Braugefäß (Kunststoffeimer) muß zunächst mit kochendem Wasser sterilisiert werden. Zuerst wird das verflüssigte Malz in das Gefäß gegeben; dazu 2 Liter heißes Wasser und der Honig. Nachdem alles verrührt ist, wird der Alraunensud samt der Wurzelstücke und der Zimtstangen hinzugegeben. Nachdem nochmals alles gut verrührt wurde, wird mit kaltem Wasser auf ca. 21 Liter (insgesamt 20 Liter Wasser 1 Liter Malz) aufgefüllt. Zum Abschluß wird die Hefe auf der Lösung verteilt.
Das angesetzte Gebräu muß wegen der obergärigen Hefe an einem warmen Ort (20°-25°C) verbleiben.
Die Gärung setzt nur langsam ein, da die Hefe von den Tropanalkaloiden zunächst gelähmt wird.
Nach 4-5 Tagen ist die Hauptgärung abgeschlossen und geht in die Nachgärung über.
Die Hefe setzt sich langsam ab und bildet einen Bodensatz.
Jetzt kann man das Gebräu auf Flaschen ziehen, wobei in jede Flasche (0,7l) zwecks weiterer Nachgärung ein gehäufter Teelöffel brauner Zucker zugesetzt wird. Das Alraunenbier schmeckt am besten, wenn es für zwei bis drei Monate kühl (im Keller) gelagert wird.

aus Rätsch "UrBock - Jenseits von Hopfen und Malz"