1910 wurde die Ruine gesichert und macht
einen wunderschönen verwunschenen Eindruck. Es ranken sich zahlreiche
Sagen um den Ort, die alle von einer weißen Frau und Elfen erzählen, die
singend um die Ruine tanzen. Oft wurden sie vom benachbarten Försterhaus
aus gesehen, doch seit einer der Förster auf sie schoß, sollen die
Erscheinungen verschwunden sein.
Doch vielleicht kann man inzwischen ganz irdische Elfen des nächtens
dort wieder tanzen sehen? Denn als wir weitergingen, entdeckten wir
gleich hinter der Ruine die zweite Quelle. Gänzlich vergessen von den
Christen bildet sie einen kleinen verwilderten Weiher an den sich ein
kleineres Sumpfgebiet ins Tal erstreckt.
Wie ein Wächter steht
am Tümpel eine riesige Douglasie in deren rissiger Rinde überall kleine
Opfergaben steckten: Rosenquarze, Aventurine, kleine Münzen,
Schneckenhäuser und vertrocknete Blumen. Unter dem Baum konnte man noch
Kerzenstummel erkennen.
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