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Javanische Gelbwurz

Die javanische Gelbwurzel ist mit der Kurkumapflanze verwandt, sieht ähnlich aus & hat ähnliche Wirkstoffe. Doch durch ihre unterschiedliche Drogengewinnung unterscheiden sie sich quantitativ wie auch qualitativ. Die Wurzelrhizome der Kurkuma werden vor dem Trocknen gebrüht, wohingegen die der javanischen Gelbwurz lediglich geschält & getrocknet werden. Dadurch enthalten sie viel unverkleisterte Stärke und auch ihre wichtigen Inhaltsstoffe werden nicht zerstört, weshalb sie als Arzneidroge genutzt wird & die Kurkuma hauptsächlich Gewürz ist. Häufiger als der Tee wird das Wurzelpulver gegen Galle-, Leber- und andere Verdauungsbeschwerden angewendet. Die Volksmedizin in Indonesien nutzt sie außerdem bei Entzündungen wie Arthritis oder nach Operationen. Auch soll sie den Cholesterinspiegel senken. Bei starker Überdosierung kann es jedoch zu Übelkeit & Erbrechen kommen durch eine Reizung der Magenschleimhaut. Auch sollten Menschen mit Gallensteinen, einem Verschluß der Gallenwege und Gelbsucht die Javanische Gelbwurz meiden.