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Huflattich

So wurde er von den Pferdehändlern genannt, wegen seiner pferdehufähnlichen Blättern. Sie fütterten ihre Pferde mit ihm, um ihnen ein "feuriges" Aussehen zu verleihen - das wiederum sollte den Verkauf fördern. Der Huflattich wurde aber auch als Tabakersatz geraucht, weshalb man ihn auch Tabakersatz nennt. Dann heißt er noch Märzblümli, weil er eine der ersten Pflanzen ist, die im Frühjahr blühen und so eine der ersten Nahrungspflanzen der Bienen im Jahr ist. Doch die wichtigste Funktion für uns Menschen läßt sein Name "Hustenblatt" erkennen. Er ist ein bewährtes Hustenmittel bei Reiz- und Kitzelhusten. Der Huflattichtee erleichtert das Abhusten von zähem Bronchialschleim und ist so ein wichtiges Mittel fr Menschen mit chronischer Bronchitis, Staublunge und Lungenemphysem. Dafür nimmt man 2 TL auf ¼ l kochendes Wasser; gesüßt mit Honig sollte man 3 Tassen am Tag trinken. Allerdings sollte man nicht mehr als 6 Wochen im Jahr diesen Tee trinken, da sonst Leberschäden auftreten können oder sogar Krebs ausgelöst wird. Und für Schwangere & stillende Mütter ist er ganz tabu.